Blogvorstellung: BeGluno

Heute stellen wir Euch den Foodblog BeGluno von Nora vor. Eine wirklich interessante Geschichte, die dahinter steckt - so finden wir! Vielen Dank für das Interview, liebe Nora!

Wir wünschen Euch viel Spaß beim Lesen:

Erzähl doch mal ein bisschen wer du bist und was du machst?

Das erste was mir dazu einfällt: Ich bin eine absolute Geniesserin. Kennst du das, wenn du etwas sehr gutes isst und du Gänsehaut davon bekommst? 

Ich stehe allen Ernährungsausrichtungen offen gegenüber und schließe nichts für mich aus, bevor ich es nicht ausprobiert habe. Wahrscheinlich nennt man das auch Abenteuerdrang. Als Berlinerin hat man da auch eine Menge Möglichkeiten. Aber generell entdecke ich noch lieber die Ausländische Küche. Und wahrscheinlich bin ich sogar eine kleine Gewürz- und Kräuterhexe. 

In meinem „normalen Leben“ bin ich eine 28-jährige Projektleiterin einer Werbeagentur. In meiner Welt bin ich eine Bloggerin die essen liebt und jedem guten Koch großen Respekt zollt. 

Wie bist du dazu gekommen, einen eigenen Blog zum Thema „Glutenfreie Ernährung“ zu verfassen?

Ich habe 2013 nach einer langen Recherche eine Vermutung aufgestellt. Mein Freund hatte mehrere Jahre Probleme mit seiner Verdauung und viele körperliche Symptome, die ich nicht verstanden habe. Die Ärzte waren da keine Hilfe. Und dann bin ich über mehrere Umwege und langer Beobachtungsphase auf die Idee gekommen, dass er wahrscheinlich kein Gluten verträgt. Diese Vermutung habe ich geäußert und wir haben von einem Tag auf den anderen unser Essen umgestellt. Eigentlich wollten wir nur schauen was passiert.

Und es passierte alles! Sein Körper begann sich schon zwei Tage nach der Umstellung zu regenerieren und seit dem leben wir glutenfrei. 

Der Anfang war sehr schwer. Er hatte das Gefühl, dass er nichts mehr essen dürfe. Es zerbrach mir das Herz und ich habe mir geschworen ihm zu beweisen, dass er jetzt noch besser essen wird. Da ich eine leidenschaftliche Köchin bin, war das garnicht so schwierig für mich. Und mein Freund beschäftigte sich plötzlich intensiv mit dem Backen. Daraus entstand eine tolle Symbiose.

Ich recherchierte und fand heraus, dass viele Menschen in dieser Situation sind. Und dann gab es für mich nur eine logische Konsequenz: 

Ich verband meine Liebe zum Schreiben mit der Liebe zum Kochen. Und so entstand die Idee von BeGluno. 

Welche Schwerpunkte greifst du in deinem Blog besonders auf? Wodurch lässt du dich immer wieder inspirieren?

Es gibt viele Menschen die nie gelernt haben zu Kochen. Sie sind es gewohnt, in den Supermarkt zu gehen und schnelles Essen zu bekommen. Das Gefühl fürs Kochen ist verloren gegangen. Mit dieser Ausgangslage ist es besonders schwierig für einen Menschen mit Unverträglichkeiten ein normales Leben zu führen. 

Auf BeGluno geht es nicht darum nur Rezepte zu liefern! Ich gebe Anleitungen und Tipps wie man einen Kochstil entwickelt und den eigenen Geschmack versteht. Dabei muss man sich nicht immer an Rezepte halten. BeGluno zeigt dir nicht, wie du ein Sternekoch wirst. BeGluno zeigt dir wer du bist und was du magst, ohne dabei auf irgendetwas verzichten zu müssen. Außerdem gebe ich Tipps das glutenfreie Leben zu planen und zu organisieren sowie auf die Stimme des Körper zu hören. 

Inspiration dafür ziehe ich mir überall her. Manchmal reicht es mir langsam durch die Gemüseabteilung zu laufen und zu schauen wie die Farben wirken. Denn auch auf der Basis von Farben kann man wunderbare Gerichte zaubern. Wichtig ist dabei die Angst abzulegen etwas falsch zu machen. Es gibt kein Richtig oder Falsch. Es gibt nur: Schmeckt mir oder schmeckt mir nicht. 

Du selbst hast keinerlei Nahrungsmittelunverträglichkeiten, dafür aber dein Freund. Wie geht ihr mit der Diagnose Zöliakie um?

 Das Leben sollte nicht aus Definitionen bestehen. Dadurch schränkt man sich selbst sehr stark ein. Man sollte sich von dem Gedanken „Ich bin anders“ lösen. Wir haben jetzt eine sehr positive Einstellung zu unsere Umstellung. Natürlich ist es nicht immer einfach. Aber auch als Mensch ohne Unverträglichkeiten verbrennt man ein Brot im Ofen oder lässt die Nudeln zu lange im Wasser kochen. Wir leben seit der Umstellung viel befreiter und essen umso besser. Jetzt experimentiere ich noch mehr und mein Herd steht niemals still. Ich sehe was das mit uns gemacht hat. Ich sehe wie gut es meinem Freund jetzt geht. Er hat sich um 180 Grad gedreht. Für eine Diagnose müsste mein Freund wieder Gluten essen. Wir haben uns dagegen entschieden. Er möchte nie wieder in den Zustand wie vor einigen Jahren zurück. Es geht ihm jetzt fantastisch. 

Was sind deine/eure Lieblingsprodukte bzw. Lieblingszutaten? Vermisst du/ihr Gerichte?

Mein Freund liebt die Finax Produkte. Mit denen lassen sich wunderbare Brote backen. Außerdem sind wir große Fans von den Barillanudeln. Ich vermisse nichts! Ich habe das Gefühl es lässt sich so gut wie alles selbst machen und außerdem fällt es mir sehr leicht auf manche Produkte zu verzichten. Mein Freund vermisst ein Produkte noch heute: Französische Croissants. 

Letztendlich geht es doch darum, sein Leben selbst zu bestimmen und nicht von einer Einschränkung beeinflussen zu lassen. Man muss seinem Kopf mit einem Lächeln nur oft genug sagen: Ich bin bereit! Ich will etwas ändern! Ich will leben und das positiv! 

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