Blogvorstellung: Kaya eats

Hallo liebe Kaya Elora! Wer bist Du und was machst Du?

Ich bin 19 Jahre alt und hauptberuflich Medien- und Kommunikationsmanagement Studentin in Hamburg. Nebenbei führe ich meine Internetseite / meinen Blog www.kayaeats.com (vorher www.healthytastyfood.de) und arbeite im glutenfreien Supermarkt in Ottensen.

 

Welche Unverträglichkeiten wurden bei Dir diagnostiziert? Wie gehst Du seitdem damit um?

Nachdem meine Mutter 2014 getestet worden war, musste der Rest der Familie auch los. Bei mir wurde eine Glutenunverträglichkeit und eine ganze Reihe anderer Allergien (Paprika, Himbeeren, Ananas, Kiwi, Knoblauch, Kümmel, Senf, Mandeln, Haselnüsse, Süßholz) festgestellt. Das war natürlich erstmal ein Schock und im ersten halben Jahr danach habe ich alles was ich an Brot/Nudeln/Pizza/Kuchen etc. nicht mehr essen konnte durch Zucker ersetzt. Im Klartext heißt das: Eine Tafel Schokolade oder eine Tüte Schokolinsen am Tag. Ich kann von Glück reden, dass ich tolle Gene habe (vielen Dank an meine Eltern an dieser Stelle.)

Seitdem habe ich festgestellt, dass ich auch glutenfreien Hafer und glutenfreie Weizenstärke nicht abkann, habe ich mich darauf eingestellt und auch den weißen Haushaltszucker weggelassen. Auch glutenfrei, fast komplett nussfrei, zuckerarm und in einigen Fällen auch laktosefrei oder ganz vegan kann richtig lecker sein!

 

Hast Du Lieblingszutaten oder –gerichte, von denen Du nie genug bekommen kannst?

Bild 1: In der Spargelzeit könnte ich jeden Tag grünen Spargel essen. Mit Fetakäse und Walnüssen im Ofen gebacken oder gebraten und dann mit Lachs. http://kayaeats.com/gebackener-gruener-spargel-mit-feta-und-walnuessen/

Bild 2: Mein Lieblings-Nachtisch, den man auch das ganze Jahr über toll essen kann, ist mein no-bake glutenfree cheesecake. Für den Boden nehme ich da glutenfreie Kekse, aber immer wieder andere. Manchmal die Bisco Kekse von Schär, weil sie am einfachsten zu bekommen sind oder die Butterkekse von Hammermühle. Mein Topping-Favorit ist Aprikosenmarmelade (von Samt, damit da keine Stücke drin sind), aber er schmeckt auch toll mit Zitrone und Lemon-Curd oder mit frischen Erdbeeren.

Bild 3: Ein Produkt, auf das ich auf keinen Fall verzichten möchte, ist glutenfreier Blätterteig. Mit dem kann man alles Mögliche machen. Apfeltaschen, Schokocroissants, Lachs-Spinat-Taschen, Börek-Taschen… Hier schmeckt mir der von Consenza am Besten. Zudem ist der auch gleich in Scheiben in der Packung und muss nicht erst ausgerollt werden (kann man aber!).

Bild 4: Zum Frühstück esse ich gerne die Choco Balls von Baukhof, oder wenn ich etwas mehr Zeit habe einen Hirsebrei mit Banane. Diesen mache ich auch am liebsten aus den Hirseflocken von Bauchhof, da ich mit ihnen bisher die besten Erfahrungen gemacht habe. 

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Aus der Brownie Backmischung von Bauckhof und den Kakao-Doppelkeksen von Coppenrath kann man einen ganz tollen Oreo-Cheesecake zaubern. Das Rezept ist ebenfalls auf meiner Seite zu finden. 

Für einen schnellen, süßen Snack zwischendurch liebe ich die Tassenkuchen von Hammermühle. 3 EL Milch, 60 Sekunden in die Mikrowelle und Tadaaaa! Ein Schokokuchen! 

Und die besten glutenfreien Spaghetti, die ich bisher gegessen habe, sind die von Barilla, weil sie nicht so stark aneinanderkleben wie die meisten Anderen und das ohne Ölzugabe. Sie schmecken sehr gut mit Basilikum Pesto oder ganz ordinär mit Tomatensoße, auch dafür findet ihr Rezepte auf meinem Blog.

 

Was hat Dich dazu inspiriert einen eigenen Foodblog zu führen?

Ursprünglich (seit 2012) war ich nur auf Instagram vertreten. Damals habe ich "nur" mit gesunden, leckeren Gerichten angefangen zu experimentieren. Deshalb auch der ursprüngliche Name healthytastyfood. Nachdem ich 2014 die Diagnose bekommen habe, fand natürlich ein Rebranding des Contents statt, der Name blieb jedoch, da glutenfrei auch gesund und lecker ist. Jeder der glutenfrei immernoch mit "ekelig" gleichsetzt hat den Schuss nicht gehört…

Kürzlich fand auch ein Rebranding des Namens und des Layouts statt, mit neuem Logo, neuen Farben, neuem Aufbau und allem was dazu gehört. Kaya eats beschreibt viel besser, was ich mache und ist auch viel vielseitiger. Kaya eats gluten free, Kaya eats lactose free, Kaya eats vegan, Kaya eats cakes. Es geht alles als Kategorie auf einem Blog. Bei healthytastyfood konnten sich viele nicht wirklich etwas drunter vorstellen. Oft kam auch die Frage "Foot?" Was hat das denn mit Füßen zu tun. 

Bevor ich wusste, dass ich gegen Gluten allergisch bin, liebte ich es zu backen. Alle zwei Wochen buk ich am Wochenende einen Kuchen, eine Torte, Kekse oder Muffins. Nachdem ich begann mich glutenfrei zu ernähren, habe ich versucht, meine geliebten Kuchen einfach mit glutenfreiem Mehl zu backen. Zu meiner Überraschung und Enttäuschung musste ich feststellen, dass man „normales“ Mehl nicht einfach durch glutenfreies Mehl ersetzen kann.

Nachdem ich mich durch etliche Rezepte online gelesen und davon auch viele ausprobiert habe (manche mit enttäuschendem Ergebnis) und leider feststellen musste, dass viele Ersatzstoffe in Europa entweder nicht erhältlich sind oder für viel Geld importiert werden müssen, habe ich meine eigenen Rezepte entwickelt. Nach diesen und anderen Rezepten von Sachen die ich auf Instagram gepostet hatte, wurde ich immer öfter gefragt und deshalb habe ich eine Internetseite zu meinem Instagram Account hinzugefügt.

Als diese dann online ging, beschloss ich auch einen Blog hinzuzufügen, auf dem ich glutenfreie Restaurants vorstelle. Hauptsächlich in Hamburg, da ich ja hier wohne, aber auch in Städten die ich besuche und auch international, wenn ich verreise.

 

Der Name „Kaya eats“ lässt schon erahnen, dass der Blog in englischer Sprache geführt wird. Du gestaltest Deinen Blog zweisprachig, wie kam es dazu?

Es gibt einige gute Blogs, die von Amerikanern oder Engländern geführt werden, ein paar auch von Australiern. Dann gibt es auch einige gute Blogs die von Deutschen oder Schweizern geführt werden und einige andere auf spanisch, französisch, niederländisch, aber die fallen für mich raus. In den drei genannten Sprachen bin ich gerade noch gut genug, dass ich Rezepte ohne Übersetzer lesen kann, aber bei Blogeinträgen bin ich aufgeschmissen. 

Zudem gab es damals als ich anfing nur einen Beitrag über glutenfreie Restaurants in Hamburg, der sich über Google finden ließ und dieser war zu dem Zeitpunk vier Jahre alt (gesponsort) und nur auf deutsch. Für jeden der nicht Deutsch spricht, sind alle enthaltenen Informationen nahezu unzugänglich; englisch hingegen ist Weltsprache.

Warum mache ich meinen Blog dann nicht nur auf Englisch? Weil es immer noch genug Menschen, gerade in Deutschland gibt, die kein Englisch sprechen oder deren Englisch einfach nicht gut genug ist. Und mit Google Übersetzter eine Seite übersetzten zu lassen kann man auch heute, 2017, noch vergessen, weil vieles einfach keinen Sinn mehr macht.

 

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Viele Grüße 

Kaya-eats

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