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Blogvorstellung: Weltweit glutenfrei

Liebe Teresa,

Erzähl uns doch mal ein bisschen von dir. Wer bist du und was machst du?

Ich heiße Teresa, bin 22 Jahre alt und komme aus dem schönen Stuttgart. Hier studiere ich auch und zwar Öffentlichkeitsarbeit an der Hochschule der Medien. Wenn ich nicht gerade in der Uni bin oder für meinen Blog schreibe, bin ich gerne sportlich unterwegs. Ich gehe gerne Laufen in der Natur, ins Fitness Studio oder mache Yoga. Außerdem liebe ich es zu kochen, am besten frisch und gesund. Deshalb lese ich auch gerne Bücher über das Thema Ernährung und lasse mich auf Instagram von anderen (glutenfreien) Bloggern inspirieren. Last but not least bin ich natürlich auch sehr gerne auf Reisen und schaue mir die Welt an.

Was hat dich dazu animiert einen eigenen Food- & Travel-Blog "Weltweit glutenfrei" zu schreiben? Wie bist du auf diese Kombination gekommen?

Jedes Mal, wenn ich mich auf eine Reise vorbereite, startet für mich das große Googeln: „Glutenfreies Essen in Thailand“, „Was heißt glutenfrei auf Spanisch?“, „Glutenfrei Frühstücken in London“ - so ähnlich sehen dann meine Suchanfragen aus. Eine gute Vorbereitung ist für mich das A und O, um unbeschwert Reisen zu können. Wenn ich an einem Urlaubsort ankomme, möchte ich so uneingeschränkt wie möglich sein. Leider ist das gar nicht immer so einfach: Oft muss ich mir erst vorher Informationen über die Gegebenheiten für Zöliakiepatienten in anderen Ländern und Städten zusammensuchen. Ich freue mich deshalb immer, wenn ich auf einen besonders guten Artikel stoße, der mir die Recherche erleichtert. Und da dachte ich: Wieso soll ich nicht auch meine Erfahrungen mit anderen teilen? Deshalb habe ich Weltweit glutenfrei letztes Jahr gegründet. Mit meinem Blog kann ich nicht nur anderen helfen, sondern errichte somit auch selbst ein kleines Netzwerk mit anderen Zölis. Mein Motto ist dabei immer: Sharing is caring.

Welche Schwerpunkte greifst du in deinem Blog besonders auf? Wodurch lässt du dich immer wieder inspirieren?

Ich versuche zunächst eine Übersicht über die Gegebenheiten eines Reiseziels verschaffen: Ist Zöliakie dort geläufig? Manchmal gibt es auch eine Unterkunft mit besonders gut geschultem Personal, die ich empfehlen kann. Abgesehen davon gebe ich in erster Linie Restauranttipps für Reisende. Gerade in Großstädten plane ich meine Sightseeing- Tour schon im Vorhinein so, dass ich unterwegs die besten Restaurant-Spots abklappern kann. Dadurch wird jeder Trip sozusagen zu einer kleinen kulinarischen Reise. J Außerdem veröffentliche ich auch hin und wieder eines meiner Lieblingsrezepte passend zur Saison.

Welche Nahrungsmittelunverträglichkeiten hast du? Wie äußert sich das, bzw. wie gehst du selbst damit um?

Wie bereits erwähnt, habe ich Zöliakie. Das ist eine Autoimmunkrankheit, bei der sich durch die Aufnahme von Gluten die Dünndarmzotten entzünden. (Für alle, die es vielleicht noch nicht wissen:  Gluten ist ein Klebereiweis, das sich in Brot, Nudeln, Gebäck und derlei befindet) Für Zöliakiepatienten ist es deshalb Pflicht, eine lebenslange strikte glutenfreie Diät einzuhalten. Die Schwierigkeit liegt dabei darin, dass selbst kleinste Spuren von Gluten zu einer Entzündung führen und einen langfristigen Schaden anrichten. Zuhause ist die glutenfreie Ernährung kein Problem, da man hier einen guten Überblick über die Lebensmittel im Haushalt hat und alle Angehörigen Bescheid wissen. Auswärts essen gehen und reisen stellen dahingegen Hürden im Alltag dar, mit denen man lernen muss umzugehen. Ich informiere mich immer im Vorhinein, wenn ich reise oder ein neues Lokal besuche, ob ich dort verstanden und gut versorgt werde. Ein Gespräch mit dem Koch oder Manager sind dabei oft hilfreich. Grundsätzlich ist man als Zöli viel damit beschäftigt, seinen Mitmenschen die Umstände mit der strikten Diät zu erklären. Ich habe hierbei schon viele unterschiedliche Resonanzen erhalten- positive sowie negative. Wichtig ist für mich aber einfach, dass ich langfristig gesund bin und aus meiner Situation das Beste mache. Klar vermisse ich es, mit meinen Freunden Pizza zu bestellen oder spontan neue Restaurants auszuprobieren, aber die Gesundheit geht eben vor und mit ein paar Tricks und vor allem durch eine gute Vorbereitung ist man letztendlich immer ganz gut gewappnet.

Was sind deine Lieblingsprodukte bzw. Lieblingszutaten? Gibt es Produkte, die du vermisst?

Definitiv Brezeln! Als gebürtige Schwäbin bin ich stets auf der Suche nach der perfekten glutenfreien Brezel- bisher leider nur mit wenig Erfolg. Aber auch deutsche Hausmannskost wie Linsen und Spätzle oder Maultaschen sind Gerichte, die ich sehr vermisse bzw. bei denen die glutenfreie Variante einfach noch nicht ganz ausgereift ist.

Gibt es sonst noch etwas, das Du unserem Leser auf den Weg geben möchtest?

Ob man nun Zöliakie hat, Laktoseintolerant ist oder Histamin meiden muss: Wichtig ist es, aus jeder Situation das Beste zu machen und sich mit Menschen zu umgeben, die einen unterstützen.

Vielen Dank liebe Teresa für Deine Zeit und Deine Sichtweise. Wir wünschen Dir weiterhin viel Erfolg!

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