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Blogvorstellung: glutenfreeme

Wer bist Du und was machst Du?

Hey und Hallo Madeline. Erst einmal herzlichen Dank, dass ihr mich angeschrieben habt. Es freut mich sehr, dass ihr auf mich aufmerksam geworden seid :) 

Ich heiße Katrin, komme aus NRW und schreibe seit ca. 1,5 Jahren auf meinem Blog glutenfreeme.de. Hier veröffentliche ich circa zwei Mal in der Woche glutenfreie Rezepte und erzähle ein klitzekleines Bisschen aus meinem Leben. 

Welche Unverträglichkeiten hast Du und wie gehst Du damit um?

2010 wurde bei mir eine Zöliakie diagnostiziert. Der Weg dahin war allerdings ganz schön holprig. Schon Mitte der 1990er Jahre war ich ein regelmäßiger Gast bei meiner Hausärztin. Es hat also ein paar Jahre gedauert bis ich dann bei einem Gastroenterologen die gesicherte Diagnose erhalten habe. Ich kann nur jedem der regelmäßig Magen-Darm-Beschwerden hat empfehlen, sich ordentlich untersuchen zu lassen. Heute sind die meisten Ärzte vielleicht auch etwas sensibilisierter, was das Thema Unverträglichkeiten anbelangt.

Seit ich über meine Unverträglichkeit Bescheid weiß, geht es mir sehr gut. Alleine die ersten Wochen der Ernährungsumstellung haben mir geholfen. Ich hatte plötzlich wieder Energie, gute Laune und bin nicht mehr pupsend durch die Welt gezogen. Hehe. Das motiviert selbstverständlich auch, sich weiterhin glutenfrei zu ernähren.

Wie kam es zu Deinem glutenfreeme-Foodblog mit dem Hauptthema „Glutenfrei“?

Meine Motivation für den Blog kam in erster Linie aus der Idee heraus, ein schön gelayoutetes und inhaltlich gutes Koch- und Backbuch für Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit zu schreiben. Denn was ich damals an Literatur gekauft oder geschenkt bekommen habe, entsprach nicht meiner Vorstellung von einem guten Koch- und Backbuch. Das wollte ich „einfach“ besser machen. Naja, wie du dir sicher vorstellen kannst, bedarf es dafür in erster Linie einer ausreichenden Menge an Rezepten. Und da ich die nicht mal eben so in der Schublade liegen hatte, fing ich fleißig an sie auf meinem Blog zu sammeln. 

Was mir beim Kochen recht wichtig ist und was man deshalb auf meinem Blog auch wiederfindet, sind in erster Linie gesunde Gerichte, die nicht nur auf dem Teller gut aussehen, sondern in ihrer Zubereitung einfach und wenig zeitaufwändig sind. Im Idealfall sollten sie auch möglichst vielen Menschen schmecken, was ich im Privaten immer gerne an meiner Familie und meinen Freunden austeste, hehe. 

Hast Du ein Lieblingsgericht?

Ein klares Nein. Ich lieeebe Abwechslung auf meinem Teller. Nichts lockert den Alltag leichter auf :) Und da ich nahezu alles selber und frisch zubereite, freue ich mich mit jeder Saison auf die aktuellen Gemüse- und Obstsorten. Dabei habe ich aber durchaus schon auch gewisse Vorlieben… Derzeit liebe ich Beeren – ob auf einem warmen Porridge, in einem Smoothie, als fruchtige Zugabe zum Salat oder einfach nur so als Snack. Lecker, lecker, lecker! 

Gibt es irgendetwas, das Du vermisst?

Hm, heute kann ich sagen, dass ich essenstechnisch nichts vermisse. Ganz im Gegenteil – in den letzten Jahren hat sich für mich ein sehr viel breites Spektrum aufgetan, als ich es vorher hätte erahnen können. Durch die Ernährungsumstellung, die sich über die Jahre bei mir immer mehr verfeinert hat und vor ein paar Monaten in eine vegane Ernährung gemündet ist, lernt man unfassbar viele neue Lebensmittel, Gerichte und Geschmacksrichtungen kennen. Das was mich in der Zeit am meisten beeindruckt hat, ist die Erkenntnis, dass die Natur alles Gute liefert. Es gibt so viele tolle Gerichte, die ich noch ausprobieren mag und mit jedem Tag, den ich durch Kochbücher oder Foodblogs streife, kommen neue Ideen und Rezepte hinzu. 

Wenn ich den Begriff „Vermissen“ aber weiter auslegen darf, dann würde ich schon sagen, dass ich gerade bei der hiesigen Gastronomie etwas mehr Wissen, Verständnis und Kreativität vermisse. Es würde sich definitiv lohnen, ein wenig mehr in die Nachbarländer zu schielen oder sich gar von den USA und Kanada etwas abzugucken. Dort ist es für Menschen mit einer Nahrungsmittelunverträglichkeit sehr viel einfacher sich gesund, abwechslungsreich und wirklich glutenfrei zu ernähren. Für mich würde das deutlich mehr Lebensqualität bedeuten.  

 

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